Andreas Hofer Schützenkompanie

Mitglied im Sankt Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Wersten 1925 e. V.

BierschnitteHerrentour 2003

 

Die Durststrecke ist überwunden!!!

Aus dem Tagebuch eines Mitreisenden

Am 25. September 2003 trafen sich die Kameraden der Andreas Hofer Kompanie um 5.30 Uhr zur 4 tägigen Prag Tour am Düsseldorfer Busbahnhof um von dort aus in die schöne Stadt an der Moldau zufahren! Pünktlich abgefahren und voller Hoffnung auf eine schöne Tour mussten wir feststellen das wir zuerst eine Städtetour durch Essen, Bochum und Dortmund gebucht hatten, bevor es in Richtung Tschechien ging. Aber was wäre eine Tour ohne Pannen, es konnte ja nur noch besser werden. Und es wurde besser. Nach gründlicher Inspektion des Reisebus bemerkten wir das unser Busfahrer einen erheblichen Vorrat an Bitburger Pilsener und einigen antialkoholischen Getränken an Board hatte, das unserer Meinung nach nicht nach Prag hätte eingeführt werden dürfen! Und so begannen wir um 8.30 Uhr mit unserem ersten gemeinsamen Frühstücksbräu. Bei der ersten Rast versorgte uns unserer Tourenkönig Reiner Nyenhuis mit einer ordentlich gebratenen Grundlage für die weitere Fahrt. Die Aufregung stieg, und wir mussten an der nächsten Raststätte schon wieder neuen Hörnerwhisky (Jägermeister) organisieren. So verlebten wir eine wunderschöne Busfahrt mit leicht erhöhtem Grenzwert und kamen gegen 21.30 Uhr endlich in unserem Hotel an. Erschöpft von 15 Stunden Busfahrt wollten wir uns erstmal einwenig stärken und mussten feststellen das es in unserem Hotel kein Essen mehr gab. Aber was wäre Prag ohne Kentucky Schreit Ficken! Und so begaben wir uns ins Firstklass Restaurant KFC wo wir uns alle von einem Chickenmenü verführen ließen. Wieder im Hotel angekommen stärkten wir uns noch mit einem Bier, das so ekelhaft schmeckte das wir beschlossen doch lieber ins Bett zu gehen. Ausgeschlafen und gestärkt von einem nicht so vertrauten Frühstück trafen wir uns um 8.30 Uhr vor dem Hotel zur einer Stadttour mit unserem Reiseführer Vladimyr. Angekommen im schönen Stadtzentrum besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten und bekamen einen Eindruck eines reichen aber doch armen Landes. Nach Einkehr in ein Wirtshaus mit unserer Reisegruppe konnten wir uns erstmals einen Eindruck der tschechischen Küche verschaffen. (lecker aber zu wenig) Nach einer knapp stündigen Pause ging es dann weiter zur Karlsbrücke wo sich ein Kamerad von der Fingerfertigkeit der Taschendiebe Überzeugen konnte. Dank Marco wurde ein Diebstahl der Geldbörse einer älteren Mitreisenden verhindert. Nach einem zweistündigen Fußmarsch trennten wir uns von der Reisegruppe und beschlossen Prag auf eigene Wege zu erkunden. Aber wohin sollte uns diese Tour führen? Aus Erzählungen anderer Prag Reisender wurde immer wieder das Brauhaus Ufleko (Fleckerl) als eines der besten Bierhäuser in der Stadt gepriesen und dank unserem ortskundigen Stadtführer Peter irrten wir durch die Stadt und trafen dann endlich im Bierhaus ein. Niedergelassen an einem Eichentisch und unter alten Bäumen durften wir von dem wunderbaren Schwarzbier kosten und wir kosteten sehr, sehr lange. Nach einer anschließend kleinen Stärkung zogen wir dann ins Nachtleben von Prag. Am Wenzelplatz angekommen wurden wir schon von Schleppern abgefangen die uns zu unserem eigentlichen Ziel brachten, dem Nachtcabaret. Weich gepolstert auf einer halb runden Bank mussten wir dann feststellen dass wir nicht in einem Cabaret sondern uns in einem Freudenhaus  der gehobenen Klasse befanden. Nach Bekanntgabe der aktuellen Wechselkurse, beschränkte sich unser Aufenthalt dann auf nur zehn Minuten. Nun ja wir hatten ja schon viel auf unseren Studienreisen gesehen und erlebt, aber so etwas noch nicht und es verschlug uns wieder in Ufleko wo uns der Drang dieses herrliche Schwarzbier zu kosten hinführte. Gegen 23.00 Uhr mussten wir dann leider die Zelte abbrechen weil die Bahnen (rode liniee c) nur bis 24.00 Uhr pendelten. Da es unser fußkranker Kamerad Peter den Weg zur Bahn nicht mehr schaffte beschloss er und zwei weitere Kameraden den Weg mit dem Taxi zufahren. Sollte jemand meinen das es von Vorteil wäre mit dem Taxi zu fahren den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Unsere Fahrt ging mit ca. 130 km/h durch die Stadt und unser Fahrer hat sich dabei noch eine Talkshow im Fernsehen angesehen. Angekommen im Hotel genossen wir noch das ein oder andere Getränk und beendeten unseren ersten Seminartag in Prag. Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen weil wir auf den Markt gehen wollten um uns dort mit hochwertiger Markenkleidung einzudecken. Nach einem kurzen Fußweg hatten wir die Metro erreicht und unser Ziel war nicht mehr fern. Erneut konnten wir einen Taschendiebstahl beobachten und waren von der Selbjustiz und Brutalität der Pragerbürger beeindruckt. Wenn es bei uns so etwas geben würde hätten wir höchstwahrscheinlich keine Diebe mehr in unseren Reihen. Angekommen auf dem Markt mussten wir leider feststellen das es zwar Markenkleidung gab, aber die Qualität entsprach ungefähr der Urban-klasse. Ein wenig enttäuscht zogen wir wieder einmal ins nächste Wirtshaus ein. Erstaunt von den niedrigen Preisen, genossen wir auch hier das ein oder andere Gericht und den leckeren Becherovka, einen einheimischer Schnaps mit Nebenwirkung.  Gestärkt vom Essen kehrten wir zurück in unser Hotel um uns für den letzten Abend zustärken. Aber Stopp! Wir hatten ja noch gar keinen neuen Tourenkönig. Ohne Kegelbahn, ohne Schießstand, wie soll das gehen? Kein Problem. Während sich einige Kameraden zu Bett begaben, trieb es die Kameraden Guido, Jan und Alexander in die Ferne um dort etwas Geeignetes zu finden und sie wurden fündig. Es sollte diesmal eine Bowlingbahn sein. Angekommen an einem Sozialbau mussten wir feststellen das es sich nicht um einen Solchen handelt, sondern um ein 5 Sterne Hotel der Extraklasse. Eine fast perfekte Täuschung, von draußen Asylbewerberheim von drinnen Breitenbacherhof. Nach ein paar spannenden Partien stand unser neuer Tourenkönig für das Jahr 2003/2004 fest. Alexander Kottke Tourenkönig 2003Es war unser passives Mitglied Alexander Kottke. Nach einem Kassensturz beschlossen wir noch einmal ins Pragernachtleben zuziehen. Angekommen kehrten wir schnell in ein gutes Restaurant ein und ließen uns vom Drang unseres Hungers und Durstes leiten. Das Essen wurde uns leider zum Verhängnis und keiner hatte mehr Lust mit einem voll gestopftem Bauch etwas zu unternehmen. Also beschlossen wir mit dem Taxi in Richtung Hotel zufahren, die einen schneller, die anderen langsamer und preiswerter. Angekommen im Hotel mussten wir leider wieder feststellen, dass die Hausbar nur noch eine Runde geöffnet hatte und der Abend endete etwas verfrüht. Um 8.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen. Mit schmutziger Wäsche und guten Vorsetzen ging es dann Richtung Heimat. Mit aufgefüllter Boardbar und Vorsetzen die schnell wieder die Kehle runterflossen neigte sich eine wunderschöne Tour dem Ende. Nach gut 13 Stunden fahrt kamen wir endlich wieder am Düsseldorfer Busbahnhof an und die Wege einiger Kameraden trennten sich wieder. Der gute Rest ließ den Abend noch gemütlich im Lindentor nebst Frauen ausklingen.

Das wir noch viele solche schöne Touren unternehmen können, das wünscht sich ein Mit(glied)reisender und hofft auf weiterhin so tolle Kameradschaft!!!

 

Bitte liebe Leser und Leserinnen wenn Ihr meint das einzige auf dieser Tour wäre die Promillegrenze gewesen, dann muss ich Euch enttäuschen!! Aber man konnte es einfach gut in Text verfassen.

Ich hoffe Ihr versteht das...

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