Andreas Hofer Schützenkompanie

Mitglied im Sankt Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Wersten 1925 e. V.

Herrentour 2008

 

Herrentour 2008 auf der PegasusLogbuch der Hofer Tour 2008

21.09-26.09.2008

 

Düsseldorf-Kiel-Kappeln-Sonderborg-Aeroskobing-Masholm-Kiel-Düsseldorf (ca. 150 sm)

 

Crew der Pegasus

Wietze (Skipper)

Hilde ( Matrose)

Markus ( Kombüse & Bordkaffee)

Harald  ( Animation)

Willi  ( Feuerbewacher)

Peter  ( Ruderfachmann)

Paddy  ( Meditation)

Guido & Reiner  ( Finanzdirektion)

und

8 weitere Leichtmatrosen

 

Tag 1: 21.09.2008

Los ging es wie sollte es auch anders sein in Düsseldorf. Am frühen Vormittag des 21.09. traf man sich um 10.30 Uhr im Hauptbahnhof zu Düsseldorf im Bistro “Coupe” um gemütlich zusammen auf große Tour zu gehen.

Um 11.35 sollte es dann soweit sein, unser Intercity fuhr auf Gleis 14 ein und wir hatten einige mühen diesen schnell und unauffällig zu besteigen. Da wir dieses leider nicht so schnell schafften sagte man uns im Laufe der Fahrt dass wir der Grund für eine 5 minütige Verspätung des Zugs währen. Bestens versorgt mit Speis und Trank  durch unseren Touren König Uli und der Hofer Jugend verging die Fahrt wie im Flug. Und so kam es das wir pünktlich zum Zug Wechsel in Hamburg einfuhren.“ Alle raus schnell, schnell bloß nicht den Anschluss Zug verpassen“ und dann kam es wie es kommen musste ein Knall ein Schrei und siehe da, unserem Tourenkönig hatte jemand die Zug Treppe geklaut und so befand sich dieser schneller als ihm lieb war zwischen Zug und Gleis.

Schnell die Knochen sortiert, Mund abwischen und weiter ging es schließlich mussten wir ja noch bis Kiel. Dort sollten wir dann ohne weiter Zwischenfälle Pünktlich um 16.35 einfahren. Kaum raus aus dem Bahnhof wurden wir auch schon von einem Bekannten von unserem Christian in Empfang genommen der einen VW Bus besaß der all unser Gepäck fasste. Unsere Auto Fahrer waren derweil auch eingetroffen und so konnten wir zu einem kleinen Spaziergang durch Kiel starten. Empfohlen wurde uns zur Stärkung das Kieler Brauhaus was auch schnell gefunden war. Naja die Freude hielt sich in Grenzen, das Bier war nicht gerade das Beste und auch das Essen ließ zu wünschen übrig. Gottlob haben wir nicht wie Anfangs geplant ein ganzes Fass von diesem Prachtgebräu erworben.

Gegen 18.00 ging’s dann verteilt auf 3 Taxen in Richtung Hafen. Und wie wir feststellen mussten schien Kiel verdammt groß zu sein. So kam es das wir sowohl verschiedene Routen fuhren als auch sehr verschiedene Taxi Preise zu zahlen hatten.

Angekommen an unserem Schiff stellten wir fest das von der Crew weit und breit nichts zusehen war. Gottlob befand sich direkt am Anlegeplatz unsere Jacht eine kleine Fischerkneipe die scheinbar sowohl  Chilloutbar als auch  Tanzlokal war. Wie auch immer es gab zumindest kühle Gerstensaftgetränke die uns das warten ein wenig verkürzten.  

Um 20.00 Uhr sollte es dann endlich soweit sein. Die Planken wurden ausgefahren und wir durften endlich an Bord.

Schnell das Proviant ausgepackt und verstaut, Kajüten betrachtet und bezogen und  sich  schnell wieder zum  Begrüßungs- Trunk unseres Skippers Wietze zu treffen. Man stellte sich vor unterhielt sich und Tauschte ein wenig Seemannsgarn aus und musste irgendwann feststellen das die Anreise doch schon sehr geschlaucht hatte.

Und so kam es das gegen 23.00 Uhr auch das letzte Licht gelöscht war in voller Erwartung was  am nächsten Tag so auf uns zukam.

 

Tag 2 : 22.09.2008

Nach einer recht kurzen Nacht gab es gegen 5.00 Uhr erste Lebenszeichen an Bord. Auf Grund der nicht gerade geringen Lautstärke schafften sie es wer auch immer es war das Boot recht schnell zu wecken und so kam es eben, das um 7.00 Uhr alle Wach und auf den Beinen waren. Um 8.00 Uhr war dann das Frühstück fertig und wir konnten uns für den ersten Tag auf See stärken.

Da sich unter der Crew noch die eine oder andere Landratte befand und wir ja auch mit anpacken wollten wenn es dann losging, kamen wir um eine kleine Theorie Einheit nicht drum rum. In dieser Einheit fiel dann auch zum ersten Mal der Name „Hilde“ und man konnte Fragezeichen über den Köpfen aufsteigen sehen wer wohl Hilde sei.

Um 9.00 Uhr war es dann soweit. Es tauchte ein neues Gesicht an Bord auf. Nach genauerem Hinsehen konnte man eine recht dürre aber scheinbar Muskulöse Frau erkennen! Das musste Hilde sein.

Gegen 10.00 Uhr sollte es dann soweit sein es hieß endlich fertig machen zum auslaufen und Leinen los. Der Himmel war leider sehr dunkel und es blieb uns auch  Regen  nicht erspart. Dafür hatten wir zum Glück nur 3-4 Windstärken.

Mit Motorkraft ging es vorbei an Militärbooten und Hubschraubern raus in die Kielerbucht wo es dann zum Ersten mal Hieß „Segel hissen“. Dafür dass es für einige an Bord das erste Mal war lief alles rund und so gut wie reibungslos. Es wurden Leinen gelöst und gezogen, es wurde gekurbelt und alle waren sehr erstaunt was sich so alles in die Höhe bewegte und plötzlich im Wind stand. Man merkte wir hatten etwas bewegt und das machte schon ein wenig Stolz.

Und so schipperten wir dann unter Segel durch die Ostsee. Man sah sich an Bord bei Tageslicht das erste Mal richtig um oder Quatschte mit Wietze unserem Skipper wo wir denn so hinfahren würden. Erstes Ziel für diesen Tag war eigentlich Heiligenhafen. Aber das war erst Plan A.

Der Mittag nahte und wir verspürten ein kleines Hungergefühl. Unser Kombüsen Chef Markus begab sich unter Deck und versuchte uns eine Suppe zuzubereiten. Es blieb leider bei dem Versuch da er Festellen mussten das so was bei 4 Windstärken nicht wirklich klappt. So gab es dann eben ne Runde Brote.

Einem war es leider gar nicht so nach fester Nahrung. Unser lieber Harald sah irgendwie nicht mehr so aus wie wir! Seine Gesichtsfarbe wechselte sekündlich und er begab sich zielsicher Richtung Reling. Und somit setze sich  ganz Automatisch unsere Ideen Mühle in Gang. Denn wir brauchten ja auch einen Neuen Tourenkönig. Aber wie?? Es wurde schon mal gekegelt, gedartet haben wir schon und gebowlt wurde auch  mal. Aber hier auf See? Angeln konnte keiner von uns so wirklich, zum Schwimmen war es auch deutlich zu kalt, also was machen wir? Es wurde kurzerhand entschieden das wer als erster die Fische füttert( sich übergeben muss)  neuer König wird. Und so kam es eben das unser Harald neuer Tourenkönig wurde.

Zwischenzeitlich kam es dann zu Plan B. Aus Heiligenhafen wurde Femar aber auf Grund von recht mäßigem Wind und nur leichten Böen wurde aus Femar recht schnell Masholm was Plan C bedeutet hätte. Da wir aber  noch im Hellen ankommen wollten wurde aus C recht schnell aber sicher Plan D und das sollte bedeuten wir steuerten ohne wenn und aber Kappeln an.

 

Um 16.45 Uhr hieß es dann bestimmt zur Freude einer Person Hafeneinfahrt in Sicht.

 

Um 17.00 Uhr konnten wir dann endlich anlegen. Wir packten sie Segel ein und legten die Taue und Seile zusammen. Peter verschwand unter Deck und so konnten wir 15 min später unser erstes Anlegebier Genießen. Aber wo war unser Christian? Der hatte an Land nicht weit weg vom Schiff eine Fischbude entdeckt und kam Freude strahlend mit einem Fischbrötchen in der Hand zurück, welches er unserem Neuen Tourenkönig mit den Worten“ Nachdem du jetzt 5 Stunden lang die Fische gefüttert hast, füttern sie jetzt dich“ übergab.

 

Nachdem sich alle ein wenig Frisch gemacht hatten ging es dann so um 18.00 los zum Stadt Besuch. Gesucht wurde ein Speise Lokal. Gefunden haben die Stammkneipe vom Landarzt Dr. Ulrich Teschner was besonders unseren lieben Harald freute in der Hoffnung der Landarzt könnte ihn von seiner Seekrankheit heilen. Nachdem wir lecker gegessen hatten ging es auch recht schnell zurück an Bord.

Die einen versuchten sich beim Angeln, die anderen ließen es sich beim Pokern gut gehen und wieder andere versuchten sich in Kartenkunde mit Equatorlinien (Linie Aquavit)

Um 24.00 Uhr war es eigentlich schon recht  ruhig und Dunkel an Bord da der Großteil schon in den Kojen lag. Aber leider nur eigentlich wenn da nicht noch der Sensemann in Form von unserem 1. Hauptmann gewesen wäre der unserem Peter das Ende  voraus sagte. Dann wurde es endlich still.

 

Tag 3 : 23.09.2008

7.00 Uhr es ist wieder Leben an Bord

8.00 Uhr es kann gefrühstückt werden heute gibt es zum erstaunen aller Strammen Max. Gegen 10.00 Uhr waren dann alle heute in Ölsachen an Deck und es konnte losgehen. Das Wetter ließ zu wünschen übrig, der Himmel  wieder  grau und heute gab’s auch noch fiesen Nieselregen und auch die ein oder  Windböe dazu. Na dann mal Prost das kann ja was werden.

Um 13.00 Uhr war es dann soweit!! Nur Buddy, Harald und Marco sind  mit Wietze und Hilde an Deck alle anderen sind verschwunden. Wir kreuzen zwischen Deutschland und Dänemark hin und her und das bei weiterhin viel Wind und fiesem Regen.

Langsam aber sicher konnte man dänisches Festland und  das Städtchen Sonderborg  erahnen. Auch an solchen Tagen ist der liebe Harald für jeden Spaß zuhaben. Er hatte sich dazu entschlossen unserem Skipper einen kleinen Besuch beim Karten lesen abzustatten. Na ja jeder andere wäre mit Klopfen durch die Tür gegangen nicht aber unser Tourenkönig er ging lieber direkt durch die Seiten Scheibe zum Kapitäns Diner.

Es hörte auf zu regnen der Himmel klarte auf und der Wind ließ nach.

Um 16.30 Uhr konnten wir in Dänemark festmachen es wurde eingepackt. 15 min später gab es dann auch Anlegebier. Nachdem die ein oder anderen einen kleinen Stadtrundgang gemachten hatten gab es gegen 18.30 Abendessen zubereitet vom Koch der Kompanie  Markus.         

Anschließend vergnügte man sich bei lustigen Spielchen oder mal wieder mit der Angel

Um 20.30 schrillten dann die Alarmglocken! Es hatte was angebissen. Endlich der erste Angelerfolg. Leider war es nur ein viel zu kleiner Dorsch gefangen von Buddy der leider wieder ins Wasser musste. Anschließend gab es nur noch ein Paar von Paddy gefangene Seesterne und jede Menge betrunkene Schwäne warum auch immer.

Gegen 23.00 Uhr kehrte dann wieder Ruhe ein und alle waren nach diesem Aufregenden Tag in ihren Kojen.

 

Tag 4 : 24.09.2008 

6.00 Uhr!! Es ging schon wieder los Terror! Irgendwer war schon wieder Wach. Na ja was soll’s um 7.00 Uhr waren dann alle auf den Beinen und es konnte gefrühstückt werden. Die Brötchen wurden heute mal geliefert  und wir merkten das erste Mal  wie teuer Dänemark wirklich ist.

Um 9.30 ging es dann los. Leinen Los und ab die Post. Aber Moment was war los? Wir hatten super Wetter kaum ein Wölkchen am Himmel, Sonne aber leider auch so gut wie kein Wind. Na ja so was kommt nicht alle Tage vor und daher hieß es auch recht Bald „ Alles Raus was wir haben“. Es wurde alles an Segel gesetzt was zur Verfügung stand um wenigstens etwas vorwärts zu kommen. Es hatten sich alle an Deck versammelt, es wurde gelacht, gesungen und auch gelernt. Es gab nämlich den ein oder anderen der gerne sein Knoten Diplom machen wollte.

Geangelt wurde natürlich auch wieder, bzw. wir versuchten es zumindest. Wie immer  ohne wirklichen Erfolg. Wir dümpelten nach wie vor, vor Dänemark rum.

Gegen 15.00 Uhr wurde es plötzlich unruhig. Hilde und Wietze hatten was vor. Kurze Zeit später wussten wir was los war. Wir sollten eine Wende machen was bedeuten würde wir währen von jetzt auf gleich voll im Wind. Hilde war auf einmal überall. Hier los da wieder fest machen, das eine Segel rauf das andere dafür runter, wie gesagt jetzt war endlich mal richtig Action angesagt. Und es sollte noch besser kommen. Wietze war auf  in seiner Kajüte verschwunden um scheinbar den Kurs neu zu berechnen. Hilde am Ruder? Bei so einem Mittlerweile recht harten Wind? Na das konnte ja was geben. Und so sollte es dann auch kommen. Sie fuhr mit uns scheinbar echt am Limit. So am Limit das Wieze auf einmal wieder da war sich zu uns gesellte und alles andere als Glücklich aus der Wäsche schaute. Er  teile uns dann mit das Hilde gerne flotter Fährt (Na danke das haben wir jetzt auch gemerkt) und das unser Boot zeitweise eine Neigung von 15 Grad hatte

Wir fuhren mit 6-7 Knoten voll im Wind und Hilde hatte sichtlich Spaß an der ganzen Sache. Nachher erfuhren wir dann, dass  wenn sie uns noch 5 Grad mehr gekippt hätte es Kritisch geworden wäre. Hat sie ja aber nicht sie wusste wohl auch warum.

Gegen 16.45 hieß es dann Hafen voraus Land in Sicht. Wir nahmen Kurs auf den Hafen von Aeroskobing. Sah diesmal alles ein wenig eng aus. Na ja Wieze wird schon wissen was er macht. Und dann plötzlich und ohne Vorwarnung hieß es alle Segel rein und zwar schnell. Es brach Chaos aus. Überall waren Knoten in den Seilen und der Mast drohte das Segel zu zerreißen. Hilde wurde langsam aber sich nervös wir waren nach so einem bisher ruhigen Tag einfach zu langsam. Gott sei dank klappe es dann doch noch ohne größere Schäden alles war drin und Wieze parkte unser Schiff in eine Parklücke wo unsereins wahrscheinlich noch nicht mal mit einem 40tonner reingekommen wäre. Aber es Passte.

Um 17.00 Uhr hatten wir dann endlich festgemacht nur gab es diesmal bis zum Anlegebier noch einiges zu tun. Wir mussten ja schließlich unser Chaos auch wieder beseitigen. Nach einer guten Dreiviertelstunde waren wir dann auch endlich fertig. Prost

So gegen 18.00 Uhr waren wir dann fertig zum Landgang. Wir wollten heute mal wieder Essen gehen. Es blieb leider beim wollten, da wir uns immer noch in Dänemark befanden entsprachen die Preise in den Lokalen nicht so ganz unseren Vorstellungen. Also zurück zum Schiff und selber was kochen. Auf dem Rückweg kamen wir  an einem Supermarkt vorbei der sogar noch auf hatte. Was ein Glück. Es gab Pommes mit Kotelett. Draußen sollte es heute nicht so toll sein es war kalt und windig und so verbrachten wir den Abend unter Deck bei Poker, Quatschen, Fernsehen bzw. Video und der ein oder anderen Knoten Übung. Um 23.00 Uhr wurde es dann still Licht aus morgen geht’s noch mal rund.

 

Tag 5 : 25.09.2008

Um 7.00 Uhr war wieder Leben an Bord Burkhard hatte Brötchen geholt. Wir konnten Frühstücken.

9.30 Fertig zum Ablegen. Wieder mal super Wetter. Schnell raus aus dem Hafen und Segel hoch solange wir noch Wind hatten. Heute sollte es noch weniger Wind als wie am Vortag geben. Wirklich was gebracht hat es uns nicht. Um 11Uhr war Feierabend. Kein Wind mehr wir dümpeln mit ca. 0,6 Knoten vor uns hin. Wäre es Sommer hätte man glatt ne Runde schwimmen gehen können, aber bei ca. 10-12 Grad Wasser Temperatur doch etwas kalt. Also zeigten Christian, Alex, Guido und Buddy was sie drauf hatten und bestanden mit Bravur ihr Knoten Diplom. Es war keine Besserung in Sicht. Gegen 15.00 Uhr reichte es Hilde dann sie schmiess den Motor an. Jetzt waren wir also ein Motorsegler. Zielhafen soll heute Masholm sein. Hilde gab Gas. Wir wollten ja schließlich noch im hellen ankommen. Gegen 18.30 war dann der Hafen von Masholm in Sicht.

Sah wieder alles recht eng aus. Aber heute so ganz ohne Segel und ohne Hektik sollte es besser Klappen. Rein in den Hafen und einen Parkplatz gesucht. Sah voll aus das ganze, hatten wohl zulange getrödelt unterwegs. Also musste Heute zum ersten Mal an einem anderen Schiff anlegt werden. Gesagt getan. Burkhard bewies Mut und enterte das Nachbarschiff kletterte gekonnt als hätte er noch nie was anderes gemacht nach vorne in den Baum und gab die Taue weiter an Land zum Festmachen. Die Vordere Crew war mal wieder die schnellste im verpacken der Segel und alles wartete wie meistens auf die Mittel Crew. Um 19.00 Uhr war dann alles fertig und verpackt und es gab das wohl verdiente Anlegen Bier. Heute gab es sogar einen Grund zum Feiern. Unser Harald wurde offiziell zum Tourenkönig gekrönt was er bis dahin immer noch für einen Witz gehalten hatte. Und als Tourenkönig wurde er dadurch auch automatisch neues Passives Mitglied der Andreas Hofer Kompanie. Nachdem der ein oder andere noch schnell duschen war konnten wir dann um 8.00 ins Fischerdörfchen Masholm aufbrechen. Vielleicht klappte es ja heute wo wir wieder auf deutschem Boden waren mit dem Essen gehen. Und so sollte es auch sein. Wir fanden ein kleines aber recht feines Fischerlokal in dem Natürlich nichts auf so eine große Gruppe wie wir vorbereitet war. Es gab viel Fisch aber zum Glück auch Vernünftiges Fleisch was wir ja schon fast ne Woche nicht mehr hatten. Es sollte noch ein echt lustiger Abend werden.

Gegen 22.00 waren wir dann wieder auf unserer Pegasus. Hilde hatte sich genügend Mut angetrunken um uns endlich ihre bereits angekündigten Kunststücke vorzuführen. Es sollte ein beeindruckender Gläser Trick werden der zu unser aller erstaunen sogar funktionierte. Eine Gitarre hatte sie auch noch mitgebracht in der Hoffnung jemand könnte sie spielen was aber leider bei uns Musikgenies leider nicht Fall war. Gegen Mitternacht begaben wir uns ein letztes Mal in unsere Kojen. Morgen sollte es nach hause gehen.

 

Tag 6: 26.09.2008

Burkhard war mal wieder der erste der Wach war und hatte auch schon Brötchen geholt. Wir frühstückten und mussten leider Festellen das wir nicht ablegen konnten. Wir konnten keine 5 Meter weit sehen. Und da wir alles nur kein Radar System an Bord hatten blieb uns nichts anderes über als zu warten und zu hoffen dass der Nebel sich lichtete.

Gegen 10.20 Uhr war es endlich soweit wir konnten raus. Von jetzt an hieß noch 3 stunden bis Kiel. Es wurden keine Segel mehr gesetzt. Wir hatten noch genug zu tun. Taschen packen Proviant verstauen was noch über war und, und, und. Und so verging die Zeit recht schnell bis wir wieder Kiel vor Augen hatten. Angekommen im Hafen mussten wir dann Festellen das wohl noch einige andere von ihren Wochen Törns zurückkamen und so dauerte es eben noch ein wenig bis wir in der ersten Reihe ein Parklücke hatten. Gegen 14.00 Uhr hatten wir aber auch dieses Problem gelöst. Um 14.10 gab es ein letztes Mal Anlegebier. Wir packten den letzten Kram zusammen und brachten es an Land.

Ein letztes Bier ein letztes Foto die Woche war leider rum.  An Land wartet bereits wieder Christians Bekannter mit seinem VW Bus um uns unser Gepäck freundlicherweise wieder zum Bahnhof zufahren. Schnell noch ein letzter Gruß und dann waren auch schon die Taxen da die uns zum Bahnhof brachten. Dort angekommen verbrachten wir die letzten Std. Im Bahnhofs Center von Kiel in dem wir auch noch einen Happen essen konnten. Für jeden sollte was dabei sein. Noch schnell ne Kleinigkeit geholt für die daheim geblieben und ein wenig Wegzehrung für die ja doch recht lange Heimreise auch wenn wir diesmal eine Direkt Verbindung mit einem ICE hatten. Dieser lief auch pünktlich ein und Burkhard war froh das wir letzten Endes doch noch Reservierte Plätze hatten was er bis dahin nicht gewusst hatte. Um 18.30 ging es los. Der Zug war bi auf den letzten Platz gefüllt. Die einen Schliefen ein wenig die anderen begaben sich zum Bistro-Wagen. Und so verging dann die Zeit doch recht schnell und wir erblickten  ganz Pünktlich gegen 23.00 Uhr Düsseldorf.  Die Wege der Kameraden trennten sich zum ersten Mal seit 6 Tagen und alle waren froh wieder in der Heimat zu sein. So endete auch dieses Abenteuer der Andreas Hofer Kompanie        

 

Das wir noch viele solche schöne Touren unternehmen können, das wünscht sich ein Mitreisender und hofft auf weiterhin auf eine so tolle Kameradschaft!!!

Bericht, Christian Zielke

 

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